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Natürliches Heilmittel von den Resten der Hanfpflanze.
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HanfpflanzeVon der Hanfpflanze ist nicht nur die Blüte verwendbar, aus den Resten dieser wundervollen Pflanze lassen sich auch nützliche Produkte herstellen. Die bekanntesten Produkte, die man aus der Hanfpflanze herstellen kann, sind Tees oder Cremen die einen gesundheitlichen Nutzen haben.

Wenn man die Hanfpflanze anbaut, hinterlässt sie nicht nur einen fruchtbaren und lockeren Boden, sondern sie liefert auch jede Menge Ausgangsmaterial für die Herstellung von verschiedenen Hanfprodukten.

 

Salben und Cremen für Muskel- und Gelenkschmerzen

Aus den vermeintlich nutzlosen Pflanzenresten wie Blüten, Stängel oder Blättern, die bei der Ernte übrig bleiben, kann eine Muskel- und Gelenkschmerz lindernde Salbe hergestellt werden. Solche Salben wirken entspannend für Muskel und Knorpelgewebe. Die nützlichen Cannabinoiden Eigenschaften werden hier durch die Endocannabinoid-Rezeptoren aufgenommen, welche man auch in der Haut findet.
Solche Salben sind aber nicht nur für Muskelschmerzen, Entzündungen und rheumatischen Problemen geeignet, sondern sie können auch eine heilende Wirkung gegen Verbrennungen, Verletzungen und Infektionen haben.
Für die Herstellung von Cremen aus der Hanfpflanze verwendet man Blüten und Blätter, die bei der Ernte wie schon zuvor erwähnt übrig geblieben sind. Die Reste legt man für etwa zwei Stunden in einer Mischung aus einem Liter heißem Wasser und einem halben Liter Öl ein und kocht diese bei mittlerer Temperatur. Aufpassen muss man hier, dass es nicht zu heiß kocht, weil durch die Hitze die Cannabinoide zerstört werden können. Anschließend siebt man das Pflanzenmaterial ab und die Flüssigkeit wird dann eingefroren, damit sich das Öl vom Wasser absetzt. Die schon zuvor erwähnten Cannabinoide sind jetzt im Öl enthalten. Sobald dies passiert, nimmt man einen Topf und bringt 50 g Bienenwachs darin zum Kochen und gibt das Öl dazu und vermischt es. Wenn man es vermischt hat, nimmt man es vom Herd und lasst es ruhen, solange bis es zu einer homogenen Masse wird.

Seife aus der Hanfpflanze

Seife aus Hanf ist ganz einfach zu Hause herzustellen. Hanfseife setzt man zum Beispiel für die Regeneration bei stark beanspruchter Haut ein. Durch ihren hohen Gehalt an Vitamin E, ist die Seife ideal für die Pflege und Reinigung bei empfindlicher Haut geeignet und auch für geschädigte Hautareale zur regenerieren. Zusätzlich versorgen die nützlichen Omega-3 und -6 Fettsäuren die Epidermis mit Feuchtigkeit. Diese Salbe reguliert den pH-Wert, dass sie für Menschen mit empfindlicher Haut und Hautallergien empfehlenswert macht.

 

Für die Herstellung dieser tollen Hanfseife benötigt man 500g Kernseife mit Pflanzenresten, die man in einem Wasserbad erwärmt und zum Schmelzen bringt. Sobald eine flüssige Masse entstanden ist, gibt man 100g Kokosöl ( bei Bedarf kann man auch CBD Öl verwenden) und 6 Esslöffel Haferflocken dazu. Nun muss man alles gut vermengen und dann in eine Backform gießen, in der sie dann abkühlen kann. Sobald die Hanfseife abgekühlt ist, kann man diese aus der Backform vorsichtig herauslösen und mit einem scharfen Messer in handgerechte Stücke teilen.

Heiße Wickel mit Hanf

Hanfwickel gehören zur alten traditionellen Verwendung von Hanfpflanzen in der Medizin. Unsere Vorfahren benutzten sie zur Behandlung von Verbrennungen, Wunden oder für die Linderung schwerer Hautschmerzen, wie Pestbeulen beispielsweise. Die regenerierende Wirkung des Verbands auf die Hautschicht ist äußerst wohltuend und das enthaltene CBD kann Schmerzen lindern.

Die enthaltenen Cannabinoide werden durch die Haut schnell aufgenommen und so gelangt der Wirkstoff schnell zu den Zellen innerhalb des Körpers, um dort ihre nützliche Wirkung zu verbreiten. Hanfwickel können Schmerzen lindern und die enthaltenen Vitamine zur Regeneration der Epidermis beitragen.

Die Herstellung von Hanfwickel ist keine Hexerei. So viele Blüten und Blätter wie möglich in einen heißen Verbandsmull oder Baumwollwindel pressen und auf die betroffene Stelle legen und bei Bedarf fixieren. Bei der Anwendung sollte darauf geachtet werden, dass das Pflanzenmaterial nicht direkt auf der behandelten Stelle aufliegt.

 

Tee aus der Hanfwurzel.

Nicht nur die Blüten der Hanfpflanze beinhalten CBD. Aktuelle Studien zeigten, dass dieser Wirkstoff auch in der Wurzel der Hanfpflanze steckt. Dieser Aspekt macht die Wurzel zu einem wertvollen Bestandteil von der Pflanze in der medizinischen Anwendung. Im alten China wurde Tee aus den Wurzeln der Hanfpflanze beinahe 4.000 Jahre lang genutzt. Das Getränk wurde sogar in das bekannte Medizinbuch Bencao Gangmu, eines der ältesten medizinischen Werke der Geschichte über Heilkräuter, aufgenommen.

 

In der chinesischen Medizin wurde der Tee als harntreibendes Mittel, für die Behandlung von Asthma, Atembeschwerden, Menstruationsproblemen und für die Linderung von Schmerzen nach Operationen an inneren Organen verwendet.

Für den Tee waschen sie die Hanfwurzel gründlich. Anschließend schneidet man die Wurzel zu einer staubigen Konsistenz und last es trocknen. Sobald das Pulver trocken ist, kann man es wie trocken Tee auf ca. 1 Liter Wasser aufbrühen und trinken. Es sollte darauf geachtet werden, dass nur Wurzeln von Pflanzen verarbeitet werden, die ohne chemische Düngemittel oder Pestizide angebaut wurden.

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