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CBD- was ist das? Was kann es? Diese und auch noch andere Fragen werden wir in diesem Blog-Artikel beantworten. Wir werden die Vor- und Nachteile dieses Inhaltsstoffes erklären und euch einen Überblick verschaffen, der es euch ermöglicht, eine eigene Meinung zu diesem Thema zu entwickeln.

Was ist CBD

Wer von Cannabis und seiner Wirkung spricht, der spricht meistens von dem uns allen bekannten Wirkstoff- THC (Tetrahydrocannbinol). Es ist allerdings äußerst fahrlässig, sich auf diesen einen Baustein festzulegen. Gutes Gras kann weitaus mehr und seine Gesamtrezeptur hat mehr zu bieten als diesen einen Wirkstoff. Mittlerweile wissen wir, dass Cannabis aus über 80 Cannabinioden besteht. Erst diese Kombination aus allen einzelnen Wirkstoffen lässt Cannabis so einzigartig in seiner Wirkung sein. Aber von welcher Wirkung sprechen wir? Das High? Das typische Stoned? Oder doch das erschaffende, kreative Feeling? Wer den Konsum von Mariuhuana beschreibt, der beschreibt meistens die berauschende Wirkung. Dabei kann ein gutes Hanfprodukt mehr als dich nur bekifft in der Ecke liegen zu lassen. Spätestens seitdem man das CBD (Cannabidiol) kennt, bekommt Cannabis ein ganz neues Gesicht. Seit dem spricht man mehr von der medizinischen Wirkung und dem gesundheitlichen Potenzial welches daraus entsteht. So kurios es klingt, auf einmal ist Cannabis wieder willkommen und schafft es sogar, die Thematik rund um die Legalisierung neu zu entfachen. Die Öffentlichkeit spricht zunehmend doch eher von der medizinischen Wirkung und es wird versucht diese Eigenschaften zu Nutze zu machen! Hauptverantwortlich für die neuen Ansichtsweisen ist der Inhaltsstoff CBD!

Aber was hat es mit diesem Wirkstoff auf sich und was kann er genau?

CBD ist der Wirkstoff direkt nach THC, der am meisten in Cannabis vorkommt. Im Regelfall zwischen 0,2% und 4%. Klingt erstmal nach wenig! Ist aber eine ganze Menge und reicht vollkommen aus um medizinische Höchstleistung zu bringen! Die Wirkung verhält sich in diesem Fall sehr dynamisch. Bedeutet, dass sich eine Konzentration unter 0,5 als sehr schwach darstellt, über 1% aber schon an medizinischer Höchstleistung grenzen kann. Dieser Stoff wirkt nicht psychoaktiv und löst keinen Rausch aus. Ganz im Gegenteil- es wirkt der Rauschwirkung von THC sogar entgegen und sorgt für Linderung bei Überdosierung.

Das Potenzial hat sich mittlerweile zum Hoffnungsträger der Medizin entwickelt. Erste Studien und Untersuchungen belegen die Wirkung und bestätigen die therapeutische Kraft dieses Wunderstoffes.

Es verschafft Linderung bei:

  • Schmerzen
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Entzündungen
  • Diabetes
  • Postraumatische Belastungsstörung (PTSD)
  • Schizophrenie
  • Rheumatoide Athritis
  • Schlafprobleme
  • Epilepsie
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße

Besonders hervorzuheben ist die positive Wirkung bei Depressionen. Es wirkt antipsychotisch und verringert Angstzustände. Des Weiteren wissen wir mittlerweile, dass Schmerzen effektiv bekämpft werden können. Muskelkrämpfe und Nervenschmerzen können sogar mit weitaus weniger Nebenwirkungen behandelt werden wie mit herkömmlichen pharmazeutischen Produkten.

Was wir aber auch wissen, ist die Tatsache, dass CBD alleine nicht soviel bewirkt wie in Kombination mit THC! Die beiden Hauptakteure ergänzen sich nicht nur optimal, sie fördern sich gegenseitig zu Höchstleistungen und bringen optimale Ergebnisse.

Klingt erstmal vielversprechend! Ist es eigentlich auch! Wenn da nicht der Sachverhalt wäre, dass wir hier von einer Pflanze reden. Grundsätzlich gilt, dass jede Pflanze anders ist. Sowohl in der Konzentration der Wirkstoffe wie auch in der Zusammensetzung der einzelnen Sorte. Das macht es sehr schwierig zu definieren, welche Sorte für welches Krankheitsbild am besten geeignet ist. Aber auch die Tatsache dass der Patient eine medizinische Wirkung präferiert und oft nicht High sein möchte, macht die Sache nicht einfacher. Gerade bei älteren Menschen können narkotische Nebenwirkungen (z.b.: von THC) schwere Folgen mit sich bringen. Es können Stürze auftreten und ein übermäßiges Schlafverhalten. An dieser Herausforderung arbeiten gerade viele Züchter und renommierte Samenbanken. Es gibt sogar schon praktikable und verlässliche Lösungen. Medizinisches-Cannabis ist längst keine Seltenheit mehr. Die Besonderheit ist das ausgewogene Verhältnis zwischen CBD und THC. Das Ziel ist es oft, den THC-Gehalt zu verringern um den Rausch zu minimieren. Im Gegenzug konnte der CBD-Gehalt so gesteigert werden, dass die medizinische Wirkung sich voll und ganz entfalten kann. Diese Sorten sind nicht nur besonders effektiv, sondern auch überaus alltagstauglich. Der Rausch spielt somit nur noch eine Nebenrolle. Man kann sich auf seine Arbeit konzentrieren ohne Nebenwirkungen wie Konzentrations-Schwächen oder Ähnliches in Kauf nehmen zu müssen.

Wer genau hinsieht wird eine Vielzahl an CBD-haltigen Produkten finden. Sehr Präsent sind die Öle, welche überwiegend aus Nutzhanf hergestellt werden. Aber auch Cremes, Tinkturen und viele andere Produkte erfreuen sich der wachsenden Beliebtheit und der versprochenen Wirkung zur Selbsttherapie. Da dieser Markt noch rasant wachsen wird und es immer mehr Produkte gibt, lohnt sich der genaue Blick auf die Erzeugnisse. Sowohl die Inhaltsstoffe wie auch die Qualität schwanken sehr stark und sollten stets mit einem kritischen Blick hinterfragt werden. Wir empfehlen dir am besten auf renommierte Hersteller zurück zu greifen. Des Weiteren sollte sich jeder Konsument im klaren darüber sein, dass die genannten Erzeugnisse oft nur minimal bis gar kein THC beinhalten. Das ist auch gut so. Denn in den meisten Ländern ist THC verboten und somit wären die Produkte nicht frei verkäuflich.

Ob sich Cannabis als medizinisches Wundermittel durchsetzen kann, ist nach wie vor auch abhängig von der Legalisierung und der Pharmaindustrie. Sicher ist, dass noch viel Forschung auf diesem Gebiet betrieben werden muss. Es müssen noch nachhaltige Studien mit aussagekräftigen Ergebnissen umgesetzt werden. Cannabis und seine Inhaltsstoffe sind nach wie vor viel zu komplex um in die wenigen, vorhandenen Schubladen gesteckt zu werden. Was wir brauchen sind Ergebnisse, Fakten und Tatsachen, die ohne jegliche politische Diskussion auskommen. Jeder normal denkende Mensch kann sich bewusst machen dass die Befürworter CBD und seine Eigenschaften übertrieben in den Himmel loben werden. Die Gegner hingegen werden die Möglichkeiten schlecht reden. Deshalb ist es zwingend notwendig eine neutrale Basis in der Medizin und Politik zu finden. Nur so werden Gelder an den richtigen Stellen eingesetzt und wir können neue Medikamente entwickeln die den Menschen nutzen. Denn eines muss klar sein. Derjenige der Krank ist, der möchte gesund werden. Ob das Medikament Legal ist oder nicht, spielt erstmal keine Rolle. Wichtig ist die Nutzung unter der Möglichkeit die Risiken einschätzen zu können! Auch wenn noch viele Fragen offen sind, liegt eines auf der Hand! Cannabis, insbesondere CBD, bring soviel Potenzial und Hoffnung mit, dass wir unsere Augen davor nicht verschließen dürfen und können.

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